Die Zeit der starren Hierarchien ist endgültig vorbei 

Der Generation Gap und seine Auswirkungen

Generational Conflict, Generation Gap, Generations at War – Die Debatte um die Beziehung zwischen den Generationen in der Arbeitswelt, der Politik und der Gesellschaft wird hart geführt und ist reich an Superlativen. In meiner langjährigen Arbeit als Führungskraft und meiner Tätigkeit als Beraterin bei 5P kann ich täglich beobachten, was die Herausforderungen zwischen den Generationen in der tagtäglichen Zusammenarbeit wirklich ausmacht – abseits von theoretischen Diskursen und medienwirksamen Schlagzeilen.

Die Generation Y und die Frage nach dem Sinn 

So viel ist klar: Die Generation Y (geb. von 1980 bis 1995) wird in den kommenden Jahren sukzessive mehr Verantwortung übernehmen. Doch was treibt sie an? Ist es wirklich das WHY, der Purpose, also der Sinn – oder ist diese Generation Y einfach egozentrisch und steht Hierarchien skeptisch gegenüber. In einer wirtschaftlich stabilen Welt aufgewachsen, sehen typische Repräsentanten nicht mehr die reine finanzielle Absicherung oder das materielle Prestige, sondern ihren persönlichen Impact als primäres Ziel der beruflichen Aufgabe. Den Weg des jahrelangen Hinaufarbeitens innerhalb festgesetzter Organisations- und Hierarchiestrukturen, dem frühere Generationen noch bereitwillig folgten, empfindet die Generation Y nicht mehr als erstrebenswert, oder besser: sinnvoll. Sie will gestalten und leben – und zwar jetzt. Dies stellt nicht nur klassische Führungs- und Karrieremodelle in Frage, sondern birgt auch Herausforderungen für generationsübergreifende Teams, denn die Stellung, die sich ältere KollegInnen langfristig erarbeitet haben, wird von den Jüngeren immer öfter herausgefordert und hinterfragt. 

Führen auf Augenhöhe

Das Gute daran: Die Generation Y mit ihrem Fokus auf Sinnhaftigkeit und Kooperation trägt in ihrem „WHY“ ein ungemein großes Innovations- und Leistungspotenzial in sich. Wie kann man nun Potenzial aus diesem Generation Gap, der weit über die Grenzen eines einfachen Generationswechsels hinausgeht und eher einem ausgewachsenen Kulturwandel entspricht, ziehen? Führungskräfte, die junge MitarbeiterInnen der Generation Y effizient in die Arbeitsprozesse integrieren, sie langfristig binden und deren Potenzial entwickeln wollen, müssen vor allem eines: Sinn stiften – und zwar auf Augenhöhe. Die Zeiten der reinen Auftragserfüllung sind eben vorüber. Und das ist gut so. Vielmehr werden heute Führungskräfte von Beginn an inhaltlich herausgefordert und in ihrer eigenen Haltung und Performance hinterfragt. Für Leistung verlangt die Generation Y nicht nur ein knappes Briefing und eine Deadline, sondern eine starke Antwort auf ihr WHY und zudem aktive Unterstützung, Weitergabe von Informationen und Einbindung in Entscheidungsprozesse. Sie wollen mitgestalten und als SparringpartnerIn ernst genommen werden. 

Entwicklungsfokussiertes Führen

In den 5P-Führungskräfte-Trainings arbeiten wir nach dem 5P-Phasen-Modell des Entwicklungsfokussierten Führens und entwickeln gemeinsam mit den Führungskräften passende Handlungsmuster und Methoden mit denen sie ihre MitarbeiterInnen und Teams aus unterschiedlichen Generationen den Anforderungen entsprechend integrieren, fordern und entwickeln können.  Wer als Führungskraft die Herausforderungen der jeweils neuen Generation nicht nur akzeptiert sondern aktiv gestaltet, ist nicht nur in seiner Führungsarbeit effektiver sondern leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft seines Unternehmens. Denn jede kommende Generation trägt den Samen der Zukunft in sich. 

 Wenn Sie mehr über den Ansatz des Entwicklungsfokussierten Führens und seine Anwendung in Unternehmen wissen wollen, folgen Sie einfach dem untenstehenden Link oder kontaktieren uns direkt.

 

http://www.5p-consulting.com/das-unternehmen/entwicklungsfokussiertes-fuehren.html

 

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